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Ballaststoffreicher Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen

La Cocotte: Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen_5 | Rezept Dr. Alexa Iwan

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Kommt es mir nur so vor – oder erleben Linsen gerade so eine Art Comeback? Möglicherweise liegt es daran, dass man immer häufiger Sorten angeboten bekommt, die man nicht mehr ewig einweichen muss. Rote und gelbe Linsen zum Beispiel. Erstere sind die Hauptzutat für diesen leckeren Gemüse-Schmortopf. Linsen sind übrigens sehr gesund! Denn auch wenn sie viele Kohlenhydrate enthalten, so handelt es sich um komplexe Kohlenhydrate. Diese werden langsam verdaut und abgebaut und lassen den Blutzuckerspiegel nicht abrupt in die Höhe schnellen. Dadurch machen Linsen lange satt. Sie bestehen gleichzeitig zu einem Viertel auf Eiweiß (Protein), was sie extrem wertvoll insbesondere für Vegetarier macht.

Rote Linsen sollten immer ohne Salz gekocht werden, ansonsten verlängert sich die Kochzeit. In diesem Rezept habe ich sie gemeinsam mit dem Gemüse geschmort. Das funktioniert am besten in einem Schmortopf mit einem schweren, gut schließenden Deckel. Dieser sorgt dafür, dass während des Garens keine Flüssigkeit entweicht. Ich habe hier eine Cocotte von Staub verwendet. Das Schöne am Schmoren von Gemüse in diesen Töpfen ist, dass das Gemüse wirklich knackig bleibt. Paprika, Möhren, Zucchini – alles hat am Ende noch Biss, obwohl die Linsen weich sind. Sogar die Männer meiner Familie (die rein vegetarischen Gerichten ansonsten eher zurückhaltend gegenüber stehen…) waren von diesem Gericht sehr angetan. In diesem Sinne: Enjoy 💚!

Zutaten

250 g rote Linsen

1 rote Paprika

2 Möhren

2 Zucchini

3 Stangen Sellerie

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL Olivenöl

1 EL Tomatenmark

2 EL Kräuter der Provence

400 g (1 Dose) passierte Tomaten

1 EL gekörnte Brühe

250 g Kirschtomaten

Salz, Pfeffer

La Cocotte: Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen_3 | Rezept Dr. Alexa Iwan La Cocotte: Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen_2 | Rezept Dr. Alexa Iwan

Zubereitung

  • Möhren schälen und würfeln.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  • Selleriestangen waschen, längs halbieren und in Stückchen schneiden.
  • Eine Cocotte (Schmortopf) langsam erhitzen. Öl hineingeben und Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie bei starker Hitze 2 Minuten garen.
  • Das Tomatenmark zum Gemüse geben, kurz anbraten.
  • Dann 200 ml Wasser in den Topf gießen, Deckel schließen, einmal aufkochen lassen und anschließend die Hitze auf Minimum reduzieren. Ewa 10 Minuten köcheln lassen.
  • Währenddessen Paprika waschen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
  • Nach Ablauf der ersten Garzeit die Paprika, die passierten Tomaten, die Kräuter der Provence sowie noch einmal 250 ml Wasser in den Topf geben. Aufkochen.
  • Linsen hinzufügen und untermengen. Deckel schließen und die Hitze wieder auf Minimum reduzieren. Das Linsengemüse gut ½ Stunde schmoren lassen.
  • Nach 15 Minuten die Zucchini zufügen.
  • Sobald die Linsen weich sind, ist das Schmorgericht fertig. Erst jetzt die gekörnte Brühe unterrühren und das Ganze ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken (nicht vorher salzen, sonst werden die Linsen nicht weich!).
  • Die Kirschtomaten halbieren und vor dem Servieren unterheben.
  • Dazu passt Dinkelbaguette.

Portionen: 6

Zubereitungszeit: gut 1 Stunde

Schwierigkeitsgrad: leicht

La Cocotte: Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen_10 | Rezept Dr. Alexa Iwan

Nährwertangaben pro Portion*

Energie: 260 kcal (ohne Baguette)

Eiweiß: 13,6 g

Fett: 6,4 g

Kohlenhydrate: 30,6 g

Ballaststoffe: 10 g

Vitamin A-Retinoläquivalent: 1,1 mg

(* berechnet mit DGExpert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.)

La Cocotte: Gemüse-Schmortopf mit roten Linsen_9 | Rezept Dr. Alexa Iwan

**Der Schmortopf „La Cocotte“ wurde mir von Zwilling zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!


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4 Comments

  • Reply
    Schmoren mit Glanz und Geschmack: „La Cocotte“ von Staub - good food blog
    14. Februar 2017 at 10:34

    […] wenn du es lieber vegetarisch magst: hier ist mein Rezept für einen ballaststoffreichen Gemüse-Schmortopf mit Linsen, den ich ebenfalls in der Cocotte zubereitet […]

  • Reply
    A.
    11. April 2017 at 9:35

    Liebe Alexa,nimmst du eine bestimmte gekörnte Brühe oder geht „jede handelsübliche“ und man muss an der Stelle deiner Meinung nach nicht päpstlicher als der Papst sein und zu großen Umstand betreiben..
    Ich habe in den letzten Jahren öfter einmal versucht, Hühner- und Gemüsebrühen ohne Maltodextrin (wobei ich da denke, ob nun dieses oder Maisstärke drin ist, macht physiologisch nicht deeeeen Riesenunterschied– lasse mich ggf jedoch gern eines Besseren belehren ;-)) und Hefeextrakt zu wählen, nur war z.B. bei der Gemüsebrühe auch Tomate drin, hat also ganz anders geschmeckt als von Mxxgi und Co, u. auch die anderen gaben nicht die notwendige Würze (eingeschlafene Füße…) sodass am Ende das Aroma der Gerichte z.T. nicht mehr gepasst hat. …
    Gekörnte Brühe, die per se nochmal geschmacklich anders als Hühner-/ Gemüse-/ Rinderbrühe, hab ich „ohne“ HE bis dato übr. noch nie gesehen…

    Außerdem hätte ich gern einen Tipp, was der kleine Haushalt macht (1-2 Pers.), der auch dein leckeres Linsengericht essen, jedoch nicht einfrieren (das wäre natürlich am einfachsten) möchte…

    Ich habe überlegt, einfach weniger von allem zu nehmen, die Mengen über den Daumen zu peilen, da auf 6 kalkuliert und daraus ein Pfannengericht zu machen, da sich bei den dann teils homöopathischen Mengen (1/4 Dose Tomaten etc. -> würd ich dann evtl. 2 frische nehmen) das Schmoren nicht recht lohnt.
    Dann hat man auch etwas Leckeres, nur knackiger 😉 (Vllt. lässt sichs dennoch einkochen)

    • Reply
      Dr. Alexa Iwan
      11. April 2017 at 11:29

      Das Problem mit den gekörnten Brühen hast du sehr richtig erkannt, selbst viele Bio-Brühen enthalten noch Hefeextrakt. Ich benutze deshalb ausschließlich diese Brühe von Rapunzel, welche ohne Hefe hergestellt wird und sehr gut schmeckt: http://www.rapunzel.de/bio-produkt-klare-suppe-ohne-hefe–1200695.html
      Was die Portionsgrösse angeht, so würde ich das Rezept an deiner Stelle einfach halbieren. Dann hast du drei Portionen und somit gleich einen Rest für den nächsten Tag, an dem du dann nicht kochen brauchst 😉 Das fertig Gericht hält sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Frische Tomaten kannst du selbstverständlich anstelle der Dosenfrüchte nehmen. Ich würde nur vorher die Haut abziehen. Viele Grüße!

  • Reply
    A.
    11. April 2017 at 13:51

    Ich dank dir, hab grad deinen „Salad“ entdeckt und– Deal gilt, werde ihn probieren!
    Dir schöne Ostern!!
    Die Brühe klingt super, denn ich find ein gemahlenes Vollkornmehl besser als eine Maisstärke (und als Matodextrin sowieso ;-))

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